Ausflug ins „Haus des Terrors“ und nach Budaörs

In den frühen Morgenstunden des 19. Oktobers war es endlich soweit: Eine kleine Gruppe des Vereins der Deutschen in Elek stieg vor dem Vereinshaus in den Bus ein. Ziel des Ausflugs war diesmal das „Haus des Terrors“ in Budapest, jenes Museum, in dem es sich alles um die Schreckenszeit zwischen 1944 und 1989 handelt.

Die Wand der Opfer
Die Wand der Opfer

In manchen Räumen war es sehr überwältigend, alte Dokumente der Unterdrückung zu lesen. Die meisten Räume sind ziemlich eindrucksvoll eingerichtet. Dazu muss man wissen, das in dem Gebäude unter der Adresse Andrássy-Straße 60 tatsächlich die Zentrale der ungarischen Staatssicherheit residierte… so stöberte man mit dem schlimmen Gefühl im Magen durch die Räume im Keller, dass man sich gerade tatsächlich im ehemaligen Folterkeller der bösesten Schergen der Nazi- und kommunistischen Staatsmacht befindet.

Im Heimatmuseum von Budaörs
Im Heimatmuseum von Budaörs

Nach dem bewegenden Besuch im Stasi-Museum ging es in eine fröhlichere Richtung, nämlich nach Budaörs, wo wir von der dort wohnhaften Klára Mester herzlich empfangen und zuerst in ein Restaurant geführt wurden.

Nach dem leckeren Mittagessen ging es weiter: wir besuchten zuerst das sehr schön eingerichtete Heimatmuseum von Budaörs. Danach stiegen sportlichere Mitglieder mit Klára Mester auf den Kalvarienhügel, wo man auch eine herrliche Aussicht auf die Gegend hatte.

Nach all den Abenteuern des Tages fuhren wir zurück nach Elek.

Wir bedanken uns herzlich bei der Deutschen Nationalitäten-Selbstverwaltung für die Unterstützung des Ausflugs, sowie bei Klára Mester für die interessante Führung in ihrer neuen Heimatstadt!

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